Tesla hat eine bedeutende Änderung im Herstellungsprozess eingeführt, die den Einstieg für neue Besitzer deutlich erleichtert. Fahrzeuge, die im Werk Fremont produziert werden, durchlaufen nun eine automatische Kamera-Kalibrierung während der Produktion, wodurch das bisher notwendige Einfahren nach der Auslieferung entfällt.
Warum ist das wichtig?
Bisher mussten neue Tesla-Besitzer nach der Auslieferung ihres Fahrzeugs zunächst 20 bis 25 Meilen (32–40 km) fahren, bevor Autopilot und Full Self-Driving (FSD) vollständig genutzt werden konnten. Der Grund: Die onboard-Kameras mussten erst kalibriert werden, indem sie Fahrbahnmarkierungen erkannten und die Sensorik des Fahrzeugs auf die Umgebung abstimmten.
In manchen Fällen konnte der Kalibrierungsprozess sogar doppelt so lange dauern, insbesondere wenn die Straßenbedingungen nicht ideal waren.
Nun hat Tesla diese Hürde beseitigt: Die Kamera-Kalibrierung wird bereits während des Produktionsprozesses abgeschlossen, sodass Fahrzeuge direkt nach der Auslieferung voll einsatzbereit sind.
Wie funktioniert die neue Kalibrierung?
Mit der neuen Methode übernimmt das Fahrzeug die Kalibrierung eigenständig, während es nach der Fertigung autonom über das Werksgelände fährt. Dabei legt es eine Strecke von rund 2 Kilometern zurück, auf der es sich an:
- anderen Tesla-Fahrzeugen,
- Fußgängern,
- und werkseigenem Verkehr orientieren muss.
Dieser Prozess stellt sicher, dass die Kameras bereits perfekt justiert sind, bevor das Fahrzeug an den neuen Besitzer übergeben wird.
Calibration is now done automatically as the vehicle moves through the manufacturing line.
— Ashok Elluswamy (@aelluswamy) January 29, 2025
Welche Vorteile bringt diese Änderung für Tesla-Besitzer?
- Sofortige Nutzung von Autopilot und FSD: Kein Warten mehr auf die Kalibrierung, direkt nach der Abholung kann das System genutzt werden.
- Höhere Zuverlässigkeit: Durch die werkseitige Justierung sind die Kameras präziser eingestellt.
- Bessere Kundenerfahrung: Neue Besitzer müssen sich nicht mehr mit der Unsicherheit einer verzögerten Aktivierung von Fahrerassistenzsystemen auseinandersetzen.
Tesla baut autonomes Fahren weiter aus
Die Einführung dieser Funktion ist Teil von Teslas größerem Plan zur Automatisierung. Erst kürzlich wurde bekannt, dass neu produzierte Fahrzeuge in Fremont selbstständig von der Produktionslinie zum Logistikbereich fahren können – ebenfalls ohne menschliches Eingreifen.
Diese Fortschritte zeigen, dass Tesla das Ziel der vollständigen Fahrzeugautonomie in kleinen, aber entscheidenden Schritten weiter vorantreibt.
Fazit: Ein weiterer Meilenstein in Richtung autonomes Fahren
Tesla optimiert nicht nur den Produktionsprozess, sondern verbessert auch direkt das Nutzererlebnis seiner Kunden. Die werkseitige Kamera-Kalibrierung eliminiert einen bisher notwendigen Schritt und zeigt, wie sehr Tesla Automatisierung und Effizienz in den Fokus rückt.
Mit diesen Maßnahmen bewegt sich das Unternehmen weiter in Richtung einer Zukunft, in der Autos nicht nur autonom fahren, sondern auch vollständig autonom produziert und ausgeliefert werden könnten.
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