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Tesla sichert sich kalifornische Genehmigung – Ride-Hailing-Netzwerk?

Tesla sichert sich kalifornische Genehmigung – Ride-Hailing-Netzwerk?

Tesla hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die kalifornische Public Utilities Commission (CPUC) erteilte dem Unternehmen eine TCP-Genehmigung (Transportation Charter-Party), mit der Tesla nun Fahrzeuge samt Fahrer auf gewerblicher Basis einsetzen darf. Dieser Schritt ist jedoch nur die erste Etappe auf dem Weg zu einem autonomen Ride-Hailing-Netzwerk in Kalifornien, das Tesla langfristig plant.

TCP-Genehmigung: Was bedeutet das?

Mit einer TCP-Genehmigung darf Tesla firmeneigene Fahrzeuge inklusive menschlicher Fahrer betreiben. Dieser Ansatz unterscheidet sich von Plattformen wie Uber oder Lyft, die auf private Fahrzeuge und selbstständige Fahrer setzen.

  • Kontrolle der Fahrzeugflotte:
    Tesla besitzt die gesamte Flotte und behält damit die volle Kontrolle über Wartung, Preise und Servicequalität.
  • Anfangs nur firmenintern:
    Vorläufig wird Tesla Mitarbeiter transportieren. Eine Ausweitung auf öffentliche Kunden ist geplant, sobald Tesla die CPUC entsprechend informiert.

Weitere Genehmigungen erforderlich

Ein Ride-Hailing-Dienst mit vollautonomen Tesla-Fahrzeugen ist damit noch nicht erlaubt. Für einen solchen Service in Kalifornien müssen weitere Hürden genommen werden:

  1. TNC-Genehmigung (Transportation Network Company):
    Erforderlich, um kommerzielle Fahrdienste über eine App bereitzustellen.
  2. Autonome Genehmigung:
    Für einen fahrerlosen Betrieb sind die AV-Passagierprogramme der CPUC oder entsprechende DMV-Genehmigungen notwendig. Bisher hat Tesla dies noch nicht beantragt.

Strategie: Schrittweiser Einstieg in die Autonomie

Tesla folgt damit einem Ansatz, den auch andere Unternehmen wie Waymo nutzen: Zuerst werden Fahrzeuge mit menschlichen Fahrern betrieben, bevor man in den vollautonomen Betrieb wechselt.

  • Pilotprojekte in anderen Bundesstaaten:
    Außerhalb Kaliforniens könnte es für Tesla einfacher sein, autonome Services einzuführen. Vor allem Texas weist deutlich weniger Regulierungsaufwand auf, was einen schnelleren Start von Robotaxi-Flotten ermöglicht.

Ausblick und Fazit

Die TCP-Genehmigung ist ein entscheidender Schritt auf Teslas Weg zum vollständig autonomen Robotaxi-Netzwerk. Kurzfristig erleichtert sie den Einsatz von Tesla-Fahrzeugen mit menschlichen Fahrern; langfristig will das Unternehmen jedoch autonome Dienstleistungen anbieten – in Texas möglicherweise deutlich früher als in Kalifornien. Es bleibt spannend zu beobachten, wie schnell Tesla die nötigen Genehmigungen einholen kann und ob damit eine völlig neue Ära im Bereich der E-Mobilität und des Ride-Hailings einläutet wird.

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