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FSD im Härtetest: Tesla Cybertruck und Model Y im "Wall Test"

FSD im Härtetest: Tesla Cybertruck und Model Y im "Wall Test"

Nach dem viel diskutierten „Wall Test“ von Mark Rober liefert ein neues Video spannende Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit von Teslas Full Self-Driving. Dieses Mal wurde der Test unter realen Bedingungen mit FSD (nicht nur Autopilot) durchgeführt – und das mit zwei verschiedenen Fahrzeugen: einem Tesla Model Y mit FSD Hardware 3 (HW3) und einem Cybertruck mit der neuen Hardware 4 (HW4). Die Ergebnisse? Unterschiedlich – und doch ähnlich.

Erinnerung: Was ist der "Wall Test"?

Der ursprüngliche Test von Mark Rober sorgte für Aufsehen: Ein gedrucktes Straßenmotiv wurde auf eine Wand geklebt, um dem Tesla eine weiterführende Straße vorzugaukeln. Die Frage war: Erkennt das Fahrzeug die Wand als Hindernis – oder fährt es blindlings weiter?

Rober verwendete dafür Autopilot, nicht FSD, was zu Kritik führte. Dennoch bezeichnete er den Unterschied später als „unbedeutend“ – eine Einschätzung, die nun ins Wanken gerät.

Der neue Test: HW3 vs. HW4 im direkten Vergleich

YouTuber Kyle Paul hat den Test neu aufgesetzt – diesmal korrekt mit aktiviertem Full Self-Driving, und zwar in zwei Varianten:

  • Model Y (2022) mit HW3 und FSD Version 12.5.4.2
  • Cybertruck mit HW4 und FSD Version 13.2.8

Beide Fahrzeuge wurden exakt dem gleichen Setup ausgesetzt – eine optische Illusion in Form einer aufgemalten Straße, die gegen eine Wand führte.

Ergebnis:

  • Das Model Y mit HW3 konnte das Hindernis nicht rechtzeitig erkennen. Der Fahrer musste eingreifen, um eine Kollision zu verhindern.
  • Der Cybertruck mit HW4 stoppte eigenständig in sicherer Entfernung – ganz ohne Eingriff.

Ein klares Plus für die neue Hardware-Generation.

Doch ganz so einfach ist es nicht: Die Bedingungen waren unterschiedlich

Ein wichtiger Punkt: Der Cybertruck-Test fand in der Dämmerung statt, als die Lichtverhältnisse und der Kontrast der Wand deutlich besser waren als beim Model Y. Dadurch war die visuelle Illusion leichter erkennbar – auch für das Kamerasystem.

Das bedeutet: Nicht nur Software und Hardware, sondern auch Umweltfaktoren spielen eine entscheidende Rolle.

Was sagt uns das?

  1. FSD entwickelt sich stetig weiter. Die neueren Versionen und Hardware-Generationen bieten klare Vorteile bei der Objekterkennung und Situationsanalyse.
  2. Testbedingungen müssen identisch sein, um verlässliche Rückschlüsse ziehen zu können. Der Vergleich von HW3 und HW4 zeigt Fortschritte, aber kein vollständiges Versagen der älteren Hardware.
  3. Rober’s Kritik ist nicht haltlos – aber verkürzt. Der Unterschied zwischen Autopilot und FSD ist nicht trivial, wie dieser Test zeigt.

Fazit: Fortschritt sichtbar, aber noch nicht perfekt

Der Cybertruck mit FSD HW4 hat den Test bestanden, wo das Model Y mit HW3 noch versagt. Doch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse relativieren den klaren Unterschied. Was bleibt, ist ein deutliches Zeichen: FSD wird besser – Schritt für Schritt.

Für Tesla-Fahrer:innen bedeutet das: Wer neuere Fahrzeuge fährt, profitiert spürbar von besseren Assistenzsystemen. Und wer FSD ernsthaft testen will, sollte auf identische Bedingungen achten – denn nur so lassen sich echte Fortschritte bewerten.

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